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Aktuelles
Letzte Überarbeitung: 15. April 2010
Neue Bilder aus dem Terrazoo in Rheinberg:
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Nach 6-wöchigem Rehaaufenthalt in Bad Segeberg möchte ich mich jetzt gesund (!!) und munter zurückmelden.
Ich bin extra früh aufgestanden, um Euch diesen Sonnenaufgang über dem großen Segeberger See zu zeigen.
Und hier eines der vielen Wilden Tiere in Bad Segeberg, ein kleine Haselmaus
Endlich Schnee!
Denali im Januar 2009
Ab sofort möchte ich hier aktuelle Aufnahmen von z.B. Sportveranstaltungen oder Fototerminen zeigen.
Ich hoffe damit Interessenten Gelegenheit zu geben, sich Bilder zum Nachbestellen auszusuchen.
Wissentrup
Hundewiese
Teckelbilder
Inzwischen habe ich meine ersten Fotoshootings für Hundezüchter.
Eine Herausforderung, die mir sehr viel Spaß macht.
Bild des Monats Januar 2008
Zuckerwatte im Wald
Wer an kalten, schneelosen Tagen im Spätherbst oder Winter durch den Wald wandert, hat gute Chancen auf ein oft wenig bekanntes Phänomen zu treffen. Vor allem, wenn es vorher viel geregnet hat und die Temperatur anschließend gerade so um den Gefrierpunkt liegt, finden sich mitten auf dem braunen Waldboden ab und zu einzelne Äste, an denen schneeweiße, dichte, wattebauschartige Büschel hängen. Mal sind sie eher faserig wie Haarbüschel, manchmal aber auch ganz fein wie verlorene Zuckerwatte.
Dennoch ist die Zuckerwatte kein Pilz, denn es handelt sich dabei um so genanntes Haareis oder Eiswolle. Zwar scheint die Entstehung der Haareis-Strukturen noch nicht ganz geklärt zu sein, doch hat sie viel Ähnlichkeit mit dem so genannten Kammeis, welches man bei Frost oft an nassen, wassergesättigten Stellen mit vegetationslosem, lockeren Erdboden antreffen kann (siehe dazu auch Abb. 2). Dabei entstehen an oder unterhalb der Bodenoberfläche in den Bodenporen Eisnadeln, die dann senkrecht nach oben wachsen und dabei z. T. die aufliegende Erde mit hochheben. Druck durch Ausdehnung Das Wachstum der Eisnadeln entsteht dadurch, dass das Wasser zuerst oben gefriert und sich ausdehnt, dann zusätzliches Wasser von unten her nachrückt und jeweils bei Erreichen der Oberfläche ebenfalls gefriert und sich ausdehnt. Zwei Effekte sorgen also für das Herausdrücken des Eises. Zum einen die größere Ausdehnung von Eis gegenüber Wasser. Zum anderen die Tatsache, dass sich Wasser bei zunehmender Abkühlung unterhalb von 4° C wieder ausdehnt, Stichwort "Anomalie des Wassers". Diese Ausdehnung findet den geringsten Widerstand an der Oberfläche, weshalb es vor allem nach oben drückt. Der Prozess hält so lange an, wie ausreichend Wasser vorhanden und noch nicht gefroren ist. Und was die Poren im Boden sind, sind die verholzten Gefäße in den toten Ästen. Da diese extrem fein sind, sind auch die Eisfäden viel feiner als beim Kammeis. Wie bei einer Zahnpastatube die Zahnpasta, so wird beim Holz zunächst das Wasser und nach dem Gefrieren an der Oberfläche der Eisfaden immer weiter herausgepresst. Nur dass der Druck hier innen entsteht, nicht wie bei der Zahnpasta von außen kommt. Und dies erklärt auch, warum die Bildung der Eiswolle an sehr feuchte Luft und Temperaturen um 0° C gebunden ist, denn bei trockener Luft würde das Wasser zu schnell verdunsten und die Äste nicht mehr wassergesättigt sein. Bei zu tiefer oder schnell fallender Temperatur würden die Äste zu schnell komplett durchfrieren und die Ausdehnung des flüssigen Wassers und damit der "Tubeneffekt" vorzeitig stoppen.
Diesen Rehbock trieb mir Denali direkt vor die Kamera.
Natürlich sollte er das nicht, aber dann nutze ich doch den Umstand kaltblütig aus :-)
Aufgenommen am 19. September beim Spaziergang mit den Hunden in Wüsten